Lamm-Curry mit Kartoffeln

Uns hat die Curry-Lust gepackt. Mit diesem Rezept gelingt ein richtig tolles Lamm-Curry, was mindestens so gut schmeckt wie beim Inder.

Zutaten für 4 Portionen:

500 gr Lammgigot (Lammschlegel, Fleisch von der Keule)
500 gr Zwiebeln
50 gr Butter
50 gr frischer Ingwer
2 Knoblauchzehen
1 frische mittelscharfe Pepperoncini-Schote
1 Messerspitze getrocknete Chili-Schoten (oder auch mehr, je nachdem wie scharf es sein soll)

200 gr Tomatenstücke aus der Dose
1/2 Esslöffel Kurkuma
1/2 Esslöffel Kreuzkümmel
1/2 Esslöffel gemahlene Korianderkörner
1 Esslöffel mildes Paprikapulver
1 Teelöffel Salz
100 ml Kokosmilch

500 gr festkochende Kartoffeln

1 Bund frischer Koriander

Zubereitung:

Die Zwiebeln grob hacken. Die Knoblauchzehen schälen und halbieren. Den Ingwer schälen und sehr fein hacken. Die Pepperoncini in kleine Stücke schneiden.

In einer grossen Pfanne die Butter erhitzen. Die Knoblauchzehen dazugeben, und braun braten lassen, dann entfernen. Die Zwiebeln, den Ingwer, die Pepperoncini und die Chillischoten in die Butter geben, und leicht anbraten. Hitze zurücknehmen, und 20-30 Minuten vor sich hinköcheln lassen, bis die Zwiebeln weich und goldbraun sind.

In der Zwischenzeit das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Den Kreuzkümmel im Mörser fein reiben.

Sind die Zwiebeln gar, die Mischung in einem Mixer geben und zu einer sämigen Masse pürieren. Zurück in die Pfanne geben, das Fleisch, die Tomaten, die Gewürze (zerstossener Kreuzkümmel, Kurkuma, Koriandersamen, Paprika, Salz) und die Kokosmilch dazugeben. Kurz aufkochen lassen. Ist die Masse zu dick, etwas Wasser dazugeben.

Nun bei kleiner Hitze ohne Deckel für mindestens 1.5 bis 2 Stunden vor sich hin köcheln lassen. Ab und an umrühren. Ich persönlich bevorzuge sogar eine deutlich längere Kochzeit, das Lamm wird mit der Zeit immer zarter.

Die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.  Ebenfalls in den Topf geben, und 30-45 Minuten weiterköcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.

Den frischen Koriander waschen und hacken, und vor dem Servieren zum Curry dazugeben.

Tipp: Das Curry lässt sich auch wunderbar in grösserer Menge vorbereiten und portionsweise einfrieren. Ebenso kann anstelle oder mit den Kartoffeln jedes andere Gemüse verwendet werden, einfach etwas auf die Garpunkte achten.